Weitere Vorteile

Ist herkömmliches Bauen unumgänglich?
Die Baubranche erklärt seit langem: Das Thema ist ausgereizt, hier gibt es nichts neues mehr, Bauen nach mitteleuropäischen Komfort-Maßstäben heißt eben arbeits- und energie-intensiver Mauer- und/oder Holzbau, und das hat seinen Preis, nämlich so ab 1200 Euro/qm Fläche. Punkt!
Aber ist das wirklich wahr?


... oder eine bloß zu wenig durchdachte Annahme?
Hiermit widerlegen wir eine der Grundlagen moderner "Käfighaltung für Nutztiere". Genau das, was unsere Freiheit (durch Verschuldung und immensen Aufwand) beschneidet, wird hiermit widerlegbar. Es gibt einfache, geniale Lösungen seit Jahrtausenden, nur konnten sie sich hierzulande in der Vergangenheit nicht entwickeln, weil Materialien und Know-How fehlten, um das, was für trocken-heiß-kaltes Steppenklima gut ist, auch auf das gemäßigte Feuchtklima Europas zu übertragen.


Ist Freiheit und Frei-Zeit im runden Wohlfühl-Nest möglich?
- In einem schmucken, noch dazu richtig kreisrunden Wohlfühlnest, in dem sich auch hierzulande hervorragend und und super-schön wohnen lässt, und zwar
Sommer wie Winter, das ganze Jahr - und dies zu einem Preis, der wohl alles schlägt, was derzeit im Sinne des mitteleuropäischen Wohn- und Wellnesskomforts am Markt ist. Mehr als ein hoch interessantes wirtschaftliches Produkt ist die moderne Jurte jedoch ein bahnbrechendes soziales Ereignis und als solches soll es sich auch weiterverbreiten! Es soll z.B. helfen, Menschen raus aus den ungesunden Städten und wieder in mit der Natur in Verbindung zu bringen. Gut fünfzehn entscheidende Punkten mögen für sich selbst sprechen:
Erfahrungen, Vorteile:

1) Wohn-Jurten (Weekend etc.) kosten bis gut unter einem Zehntel des normalen Bauens - selbst nach Adaption an unseren Wohnkomfort! Während die landläufige Bauweise einen Gutteil unserer Lebensenergie auffrisst, kostet bei Eigenleistung der qm einer winterfesten Ganzjahres-Jurte je nach Ausführung nur zwischen 70.- und 130.- Euro (gegenüber 1300 bis 1500 ¤ beim normalen Bauen).

2) Für Eigen-Anfertigung statt Kauf des Fertigprodukts spricht die kurze Bauzeit (zu zweit ca. ein Monat) sowie

3) die vergleichsweise sehr einfache, keine besonderen Fachkenntnisse erfordernde Fertigungstechnik (auch für Frauen!).

4) Zur Vermeidung von Kosten, welche ein Weg über Versuch und Irrtum nach sich ziehen würde (als die mit Abstand teuerste Komponente dieses Vorhabens) gibt es regelmäßig Jurtenbau-Workshops!

5) Die Haltbarkeit ist mit lebenslang anzusetzen, was Skelett und Dämmung betrifft, die Außenhaut (Dach: Polyplan, Wand: witterungsbeständiges Textil in wählbaren Farben und Designs) hält rund eine Generation (20 bis 30 Jahre).

6) Diese Bauweise ist äußerst ressourcenschonend und hinterlässt einen bei weitem geringeren "ökologischen Fußabdruck" als jede andere moderne Wohnbauform.

7) Vor allem verursacht sie keine Bodenversiegelung (!), da sich alles so leicht und gründlich abbauen lässt, dass der Bauplatz sofort im Anschluss daran wieder als Grünland zur Verfügung steht.

8) Außerdem verschandelt sie - im Unterschied zu vielen modernen Bauten -
nicht die Landschaft, sondern ist so zweckmäßig wie wunderschön. Ihre Einkleidung lässt sich sehr flexibel und kreativ den Bedürfnissen der Bewohner gleichwie der Landschaft anpassen, also innen wie außen mit geringem Aufwand ausgezeichnet verzieren - oder im Bedarfsfall in ein landschaftlich völlig unauffälliges Schilfkleid packen...

9) insgesamt ist sie leicht, licht, weich und WEIBLICH!

10) Die Jurte führt vom Eckigen, m.E. Entfremdeten zum Ganzheitlich-Runden, d.h. zu einem meditativen Ruhepol, der unsere Lebensenergie und Gesundheit sowie Eigenständigkeit, Friedlichkeit und inneres Wachstum fördert...

11) Bei allem Komfort lebt es sich darin sehr naturnah. Die Jurte erfüllt sehr leicht diese Sehnsucht und sie befreit ganz konkret vom Zwang des u.a. anonymen und naturentfremdenden Stadtlebens.

12) Jurten sind mobile, wetter- und winterfeste Zeltbauten. Sie erfordern somit keinen teuren Kaufgrund. Wenn der Platz nicht mehr passt, dann lassen sie sich problemlos anderswo hin übersiedeln. In nur ein bis zwei Tagen lassen sie sich umsetzen und samt der Einrichtung sollte alles auf einem Kleinlaster Platz haben. (Pacht genügt!)

13) Traditionsgemäß ist die Jurte ein Nomadenzelt, bei dem es sich
rechtlich in etlichen Ländern um KEIN genehmigungspflichtiges Gebäude handelt. (z.B. in Wien und der Steiermark bis 100 qm - allerdings nur auf Nicht-Freiland, in Deutschland meist bis 75 qm - hier allerdings zeitlich sehr begrenzt.

14) Unter den Bauformen ist sie ein wahres Chamäleon. So wird sie noch als "Hausboot" (das sich sogar mit der Sonne drehen lässt), als multifunktionales "Gewächshaus" oder ganz hoch hinaus - als "Baumhaus" Karriere machen...

14) Das Leben in einer komfortablen Wohn-Jurte hat einen höchst erfreulichen, überraschenden Domino-Effekt (z.B. für Menschen, die dringend nach Entschuldung streben): Zu dessen Finanzierung brauchte ich bisher nur eine Arbeitswoche im Monat! Es sind zwar mehrere Faktoren, die hierfür zusammenwirken, aber der wichtigste ist, dass ich im Jahr weniger Pacht zahle, als eine günstige Monatsmiete pro Person kostet. Allein das hat schon viele, die mich besuchten, zu begeisternden Perspektiven für ihr eigenes Dasein inspiriert. Dieser Aspekt ermöglicht einen immensen kulturellen Wert: Raus aus dem Würgegriff der Banken, aus der ständigen menschlichen Entwürdigung, raus aus dem, was bloß uns und die Natur ausbeutet... Ich habe somit viel Zeit für mich selbst und das Wohl des Ganzen...

15) Siedlungs- und Sozialaspekt: Anders als in den angestammten Gebieten können wir uns hierzulande ziemlich leicht Ein-Personen-Jurten leisten (z.B. verbunden durch nützliche Korridore). Das - kombiniert mit der Mobilität der Jurten - erlaubt bisher kaum mögliche Frei-Räume. Einer der größten Streitpunkte in Partnerschaften, Familien und Gemeinschaften - der gemeinsame Besitz - lässt sich damit von vornherein leicht lösen. Kein aufreibendes "Aneinanderkleben" mehr! Daraus ergeben sich faszinierende neue soziale Möglichkeiten...


Fortsetzung: Nachteile